Die Linke Kassel erzielt historisch bestes Ergebnis bei der Kommunalwahl 2026: Mietenschwerpunkt von Wähler*innen bestätigt

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Die Linke Kassel freut sich über ein deutlich verbessertes Ergebnis von 14,5% (aktuell nach Stand der Auszählung) bei der Kommunalwahl 2026 im Vergleich zu 2021. Besonders in den Stadtteilen Nord-Holland, Rothenditmold, Unterneustadt und Wesertor konnte sie stärkste Kraft werden und auch in anderen Vierteln wie z.B. Vorderer Westen massiv zulegen.

„Das Ergebnis mit über 3 Prozent Stimmengewinn zeigt: Viele Menschen in Kassel wollen eine soziale Stadtpolitik, die „radikal sozial“ an die Wurzeln der Probleme geht. Eine Politik, die sich glaubhaft und konsequent für bezahlbares Wohnen und gegen Verdrängung einsetzt“, erklärt Violetta Bock, Listenplatz 1 der Linken. „Unser Schwerpunkt auf das Thema Miete wurde klar bestätigt – Wohnen ist für die Menschen in Kassel die zentrale soziale Frage. Wir wollen ein gutes Leben für Alle auch mit entsprechender verbesserter und günstiger Mobilität in Kassel, guten Bedingungen für Familien, höhere Löhne für Beschäftigte und eine bessere Personalausstattung im kommunalen Bereich sowie echten Klimaschutz aber keine Ausweitung der Waffenindustrie.“

Myriam Kaskel-König ergänzt: “Wir konnten nur so ein tolles Ergebnis erzielen, weil unsere Kandidierenden und Wahlkampfaktive in den letzten Monaten Unglaubliches geleistet haben. Auch die vielen eigenständigen Initiativen aus der Stadt mit denen wir gemeinsam politisch aktiv sind, haben uns unterstützt. Diese gemeinsame Kraft haben wir in Stärke umwandeln können, die uns allen und den Menschen in Kassel Hoffnung und Mut gibt, trotz der rechtsgerichteten Bundesregierung und den Kriegsschauplätzen, die viele Menschen zum verzweifeln bringt.”

Gemeinsam mit den Mitgliedern wird Die Linke Kassel die Ergebnisse am kommenden Mittwoch auf der Mitgliederversammlung auswerten und die nächsten Schritte beraten.

Als nächsten politischen Schwerpunkt lädt Die Linke zur stadtweiten Mieter*innenversammlung am 25. März ins Philipp-Scheidemann-Haus ab 19 Uhr ein. Dort soll gemeinsam mit dem Rückenwind aus der Kommunalwahl mit den Bewohner*innen und Mieterinitiativen darüber diskutiert werden, wie Kassel zur Stadt für Alle werden kann und wie Druck für eine bessere Wohnpolitik aufgebaut wird, an der keine Regierung vorbeikommt.