Allgemein

DIE LINKE startet bundesweite Kampagne für gute Pflege

14. Mai 2018  Allgemein
DIE LINKE vor dem Klinikum Kassel am Tag der Pflege

Mit dem bundesweiten Start der Kampagne „Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!“ ab dem 12. Mai, dem Tag der Pflege, macht DIE LINKE Druck für gute Pflege im Krankenhaus und in der Altenpflege. Auch in Kassel waren wir an dem Tag vor dem Klinikum Kassel und haben auf die bestehenden Missstände aufmerksam gemacht.

In der Alten- und Krankenpflege herrscht seit vielen Jahren Notstand. Die Zugeständnisse der großen Koalition reichen nicht! Mit unserer bundesweiten Kampagne „Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!“ machen wir Druck für mehr Pflegepersonal und eine gute Gesundheitsversorgung in Stadt und Land.

Keiner denkt gerne daran, alt oder krank zu werden. Umso wichtiger ist es, sich im Krankenhaus und in der Altenpflege in guten Händen zu wissen. Durch den jahrelangen Personalmangel bleiben Gesundheit und Menschenwürde auf der Strecke. Deswegen streitet DIE LINKE mit ihrer neuen Kampagne für diese Forderungen für gute Pflege:

  • 100 000 Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger mehr
  • Gesetzliche Personalschlüssel
  • Ärztemangel und Krankenhausschließungen stoppen
  • 40 000 Altenpflegerinnen und Altenpfleger mehr
  • Kein Lohn unter 14,50 Euro in der Altenpflege

Dabei wollen wir für gemeinsame Aktionen auch die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Pflegebündnissen und anderen Initiativen suchen.

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Rechtsunsicherheit muss beendet werden! YPG/YPJ-Fahne am Linken-Stand in Kassel beschlagnahmt

Zur Beschlagnahmung zweier Fahnen der kurdischen Gruppen YPG und YPJ an einem Stand der Linken am Samstag, den 5. Mai 2018, in Kassel erklärt Marjana Schott, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Ich bin empört über die Beschlagnahmung von zwei Wimpeln von YPG und YPJ am vergangenen Samstag an unserem Stand in Kassel bei einem Fest anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx. Die in Syrien beheimateten kurdischen Organisationen YPG und YPJ sind in Deutschland nicht illegal. Die Zurückdrängung der Terrormiliz IS in Syrien ist nicht zuletzt diesen kurdischen Gruppierungen zu verdanken. Das Zeigen ihrer Fahnen ist hier nur dann strafbar, wenn es als Werbung für die verbotene PKK verstanden werden kann. Davon kann bei unserem Stand in Kassel wohl keine Rede sein.“

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Treffen des LGBTIQ*-Arbeitskreises am 5. März

26. Februar 2018  Allgemein

Der LGBTIQ*-Arbeitskreis (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen) trifft sich am Montag, den 5. März ab 17 Uhr im LINKE-Büro in der Schillerstr. 21.

Der Arbeitskreis möchte politisch für die Rechte von Personen kämpfen, die aus der heteronormativen Ordnung herausfallen. Obwohl auf rechtlicher Ebene bereits viel erreicht wurde (z. B. Ehe für alle, Möglichkeit der Namens- und Personenstandsänderung oder operativen Angleichung für transidente Menschen, sowie die Einführung des dritten Geschlechts für intergeschlechtliche Menschen), müssen sich Betroffene zahlreich mit Stigmatisierungen auseinandersetzen. Durch den politischen Kampf (z. B. Durchsetzung der Verankerung der sexuellen Aufklärung im Schulgesetz oder mehr Investitionen in Forschung) wollen wir diese Stigmatisierungen entgegenwirken.

Alle Genoss*innen sind herzlich dazu eingeladen, dabei spielt das Geschlecht und die sexuelle Orientierung keine Rolle. Es sollen auf monatlicher Basis Folgeveranstaltungen folgen. Die Arbeit konzentriert sich auf Nordhessen.

Wasserversorgung in öffentliche Hand

12. September 2017  Allgemein, Internationales, Kommunales
Kläranlage im Wesertor: Betrieben vom städtischen Eigenbetrieb KASSELWASSER

Mit dem Motto „Von Athen lernen“ bietet die Documenta den Rahmen, um auch die Verbindung zwischen den Folgen der Privatisierungspolitik in Griechenland und hier zu schaffen.

Die Kasseler Linke beantragt, dass sich die Kasseler Stadtverordnetenversammlung der Petition „Wasser ist Menschenrecht – Stoppt die Wasserprivatisierung in Griechenland“ anschließt. Deutschland trägt besondere Verantwortung für das Spardiktat, das der griechischen Bevölkerung auferlegt wurde und wird. Die EU-Institutionen unternehmen gerade einen erneuten Anlauf, die zwei größten Wasserwerke in Thessaloniki und Athen anteilig zu privatisieren. Ganzen Beitrag lesen »

Interview mit Torsten Felstehausen – Direktkandidat für Kassel

Torsten Felstehausen (l.), Direktkandidat für Kassel im Gespräch

Die Reichen werden immer vermögender, während gleichzeitig immer mehr Menschen nicht wissen, wie sie den Rest des Monats über die Runde kommen sollen. Und das betrifft viele Bereiche unserer Gesellschaft.

Ältere Menschen genauso, wie Familien mit kleinen Kindern, Alleinerziehende und Menschen, die zwei oder drei Nebenjobs brauchen, um alles zu finanzieren. Im Kern haben wir es mit einer zutiefst ungerechten Wirtschaftspolitik zu tun, in der nur noch das Recht des Stärkeren herrscht und die Interessen der Menschen auf der Strecke bleiben. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn zehntausende Kinder im Sudan vom Hungertod bedroht sind, Menschen auch mit deutschen Waffen in Bürgerkriegen erschossen werden und die Leichen der Geflüchteten an Europas Küsten gespült werden. DIE LINKE will Ursachen und die Profiteure dieser Politik benennen und eine andere Politik für die Mehrheit der Menschen zu machen.

Die LINKSZEITUNG hat mit dem Direktkandidaten der LINKEN für Kassel, Torsten Felstehausen gesprochen: Ganzen Beitrag lesen »

AfD-Gegenkundgebung am 22.3

22. März 2017  Allgemein, Antifa/Antirassismus

Gegen die heutige Veranstaltung des AFD – Stadtverbands Kassel mit der stellvertretenden AFD-Bundesvorsitzenden Beatrix von Storch und der hessischen Spitzenkandidatin Mariana Harder-Kühnel haben wir heute vor dem Philipp-Scheidemann-Haus unter Beteiligung der LINKEN demonstriert. Hier ein paar Bilder von der heutigen Gegenkundgebung  an der trotz der sehr kurzfristigen Mobilisierung mehrere hundert Menschen teilnahmen.

 

 

 

 

 

 

 

   

Kinopremiere “Der junge Karl Marx” in Kassel

Ein politisch-kulturelles Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte: Zur Premiere des Spielfilms „Der junge Marx“ haben wir die Möglichkeit bekommen, eine Filmpatin zu stellen: Sabine Leidig, Bundestagsmitglied der LINKEN und seit diesem Jahr Mitglied des Kreisverbandes Kassel-Stadt wird vor der Vorführung eine kurze Einleitung geben. Unser OB-Kandidat Murat Cakir ist natürlich auch mit von der Partie. Beginn ist am Donnerstag, den 2. März um 20 Uhr im BALI am Hauptbahnhof.

Trauer um Lutz Bartsch

20. Januar 2017  Allgemein

Irgendwie war es zu befürchten, weil er die letzten Wochen nicht mehr in der Stadt zu sehen war – heute kam leider die Gewissheit: Lutz Joachim Bartsch ist gestorben und wurde heute auf dem Kasseler Hauptfriedhof beerdigt. Er war ein sehr lebhafter Mensch und beeindruckend viel unterwegs. Irgendwie gehörte er aber mit in das Bild der Kasseler Innenstadt, weil er trotzdem immer anwesend war: Bei Aktionen, bei kleineren und größeren Festen, in Gesprächen. Er konnte viel erzählen und hat gern viel erzählt, das hat ihn ausgemacht. Er hatte Kontakte zu vielen und war bei allen Initiativen in Kassel dabei – vermutlich war er das, was man “linke Szene” nennt, ohne wirklich Szene zu sein. Er war aber eben einfach nicht wegzudenken.
Es ist leider immer so mit dem Tod, er reißt eine Lücke, bei Lutz gilt das wohl für echt viele Menschen.

Im Spanischen gibt es den Ausruf ¡Presente! um deutlich zu machen, dass die Toten uns präsent bleiben werden – Lutz Bartsch, ¡Presente!

#resisttrump: Anti-Trump Proteste in Kassel am 21.1

Im Rahmen des internationalen Protesttages zur Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident  wird es am

Sa., den 21.1. ab 14 Uhr am Kasseler Opernplatz

eine Kundgebung sowie weitere Aktionen gegen rassistische, sexistische und unsoziale Politik geben. Aufgerufen dazu hat die Partei LINKE in Kassel sowie Linksjugend ‘solid.

 

Am 20. Januar wird Donald Trump zum US-Präsidenten vereidigt. Trump steht für rassistische Hetze, frauenfeindliche Übergriffe und eine abgehobene Oberschicht. In den USA und auf der ganzen Welt wird deswegen zu Protesten am 20/21. Januar mobilisiert. Wir rufen dazu auf, Solidarität mit den Anti-Trump-Protesten zu zeigen und sie so im Kampf gegen die rassistische, sexistische und unsoziale Politik unterstützen.

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Bezahlbarer Wohnraum – Rot-Grün schweigt zu den Problemen

14. Dezember 2016  Allgemein, Kommunales

Dokumentiert: Aus der 24. Ausgabe der Linkszeitung

Die Lage auf dem Kasseler Wohnungsmarkt ist angespannt, was inzwischen vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen zu spüren bekommen.
Zwar wird in der Stadt viel gebaut, in erster Linie jedoch frei finanzierte Mietwohnungen im oberen Preissegment, Stadtvillen und Einfamilienhäuser. Dramatisch verknappt haben sich hingegen kleine und günstige Wohnungen: Mehr als 50 Prozent aller Haushalte in der Stadt sind inzwischen Ein-Personen-Haushalte.
Die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen ist in den letzten vier Jahren von 9.100 auf 8.500 zurückgegangen. Die Zahl der direkt miet- und belegungsgebundenen Wohnungen dürfte inzwischen bei unter 6.000 stadtweit liegen. Im Zeitraum von 2010 bis einschließlich 2015 sind insgesamt 1.495 Wohnungen aus der Bindung herausgefallen, gleichzeitig ist die Zahl der in den letzten zwei Jahren beantragten Bauvorhaben in diesem Bereich viel zu gering, um den Bedarf zu decken. So wurden in vier Jahren gerade einmal 41 Sozialwohnungen gebaut. Dass das Herausfallen aus der Sozialbindung sich innerhalb kurzer Zeit drastisch auf den Mietpreis auswirken kann, belegt schon eine einzige Zahl: Etwa 23 % aller ehemaligen Sozialwohnungen liegen heute über der durchschnittlichen Angebotsmiete der Stadt. Ganzen Beitrag lesen »