Betrieb & Gewerkschaft

DIE LINKE Kassel-Stadt solidarisch mit Streik der IG-Metall

02. Februar 2018  Betrieb & Gewerkschaft

Zu den in Kassel stattfindenden 24-Stunden Warnstreiks der IG Metall erklärt die Kreismitgliederversammlung des Kreisverbandes Kassel-Stadt der Partei DIE LINKE:

Die Gewinne in der Metall- und Elektroindustrie sind in den letzten Jahren durchschnittlich um acht bis elf Prozent jährlich gestiegen. Es ist Zeit, dass die Beschäftigten von ihrer erbrachten Leistung endlich profitieren. Jahrzehntelang haben sich vor allem Aktionäre die Taschen gefüllt. Für die Beschäftigten gab es nur stagnierende Löhne, „Flexibilität“ und Überstunden.

DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten und unterstützt die IG Metall bei ihrem Kampf für längst überfällige Lohnerhöhungen und für Arbeitszeitmodelle, die es den Beschäftigten ermöglichen, Leben und Arbeit besser in Einklang zu bringen.

Im 21. Jahrhundert brauchen wir eine flexiblere und kürzere Normalarbeitszeit, eine kurze Vollzeit, die um die 30-Stunden-Woche kreist – nicht nur in der Metall- und Elektroindustrie. DIE LINKE kämpft für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich.

Aktionskonferenz in Kassel: Gemeinsam stark!

Aktionskonferenz der Rosa-Luxemburg- Stiftung und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag für Gewerkschaftsaktive, hauptamtliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und Betriebs- und Personalräte.

Auch nach der Wahl gilt: Für Beschäftigte und ihre Gewerkschaften ebenso wie für die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag geht der Kampf für soziale Gerechtigkeit weiter. Gemeinsam müssen wir Druck für die Umsetzung gewerkschaftspolitischer Projekte machen. Es gilt einzuschätzen, welche Themen von einer neuen Regierung gesetzt werden und welche kommenden Angriffe auf Beschäftigtenrechte abzuwehren sind. Wir wollen daher auf der Konferenz über die Kräfteverhaltnisse nach der Bundestagswahl, die wichtigen Themen für Beschäftigte und gemeinsame Durchsetzungsperspektiven von Gewerkschaften und der LINKEN diskutieren. Die Aktionskonferenz soll dazu dienen, sich über die neue politische Situation auszutauschen. Wir wollen Potenziale von Gewerkschaften, Bundestagsfraktion und der RLS bündeln sowie gemeinsame Schwerpunkte und Aktivitäten entwickeln und planen. Ganzen Beitrag lesen »

Sabine Leidig: “Was folgt aus dem Dieselgate?” am 31.8.

Dieselgipfel, VW‐Affäre, Ministerreden aus den Konzernzentralen. Wenn es doch so einfach wäre: Die Autohersteller spielen flugs eine neue Software auf – und schon ist das Problem hoher Schadstoffbelastung durch Autos mit Dieselmotor gelöst.  Auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer hat das angeblich keinen Einfluss. Der  „Diesel-Gipfel“ in Berlin unter Beteiligung der Autoindustrie und der Bundesregierung hat damit nicht weniger als die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt.

Die Bundesregierung hat dem kriminellen Treiben der Manager der Autokonzerne viele Jahre tatenlos zugesehen und sich damit mitschuldig gemacht am Millionenbetrug gegenüber Verbrauchern und Umwelt. Ganzen Beitrag lesen »

DGB Rentendemo und Bernd Riexinger am 25.8 in Kassel

DIE LINKE unterstützt die Demonstration des DGB am 25. August in Kassel und ruft alle Mitglieder zur Teilnahme auf. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der DGB-Gewerkschaften wollen wir den Druck für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik erhöhen. Die gesetzliche Rente muss den Lebensstandard im Alter sichern und wirksam vor Altersarmut schützen. Deshalb muss das Rentenniveau auf 53 Prozent angehoben werden und eine solidarische Mindestrente von 1050 Euro eingeführt werden. Mehr Infos zur Demo gibt es hier: DGB Nordhessen .

Im Anschluss an die Demonstration laden wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 20 Uhr ins DGB-Haus, Spohrstraße 6-8 in Kassel ein, wo Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE und Achim Kessler, hessischer Spitzenkandidat der LINKEN für den Bundestag, unsere Vorschläge für höhere und sichere Renten zur Diskussion stellen. Wir wollen die Bundestagswahl zu einer Abstimmung für höhere und sichere Renten machen.

 

„Katastrophale Zustände in Deutschlands Krankenhäusern“ Filmvorführung mit Diskussion am 12.Mai

Fast vier Millionen Menschen haben die Reportage „Katastrophale Zustände in Deutschlands Krankenhäusern“ bereits gesehen. Der Investigativ-Journalist Günter Wallraff und sein Team haben darin einen alltäglichen Skandal öffentlich gemacht: In deutschen Krankenhäusern herrscht ein massiver Pflegenotstand, unter dem die Patientinnen und Patienten genauso leiden wie die Beschäftigten, die sie versorgen.Um zu informieren und zu diskutieren, zeigen wir den Film am “internationalen Tag der Pflege”

am 12.Mai ab 19 Uhr im  Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstr. 12

mit
– Marjana Schott, gesundheitspolitische Sprecherin DIE LINKE im hessischen Landtag
– Katja Hoffmann, Gesundheits- und Krankenpflegerin und aktiv bei ver.di

Die mit versteckter Kamera gefilmten Szenen zeigen die Bedingungen des Kranken hausalltags in besonders schockierender Weise. „Das ist wie Fließbandarbeit“, sagt eine Pflegerin in der Reportage. Wallraff selbst findet dazu deutliche Worte: „Die Politik ist aufgefordert, endlich verbindliche Quoten für Pflegekräfte einzuführen,bevor das System kollabiert.“ Dies fordern auch die Gewerkschaft ver.di und DIE LINKE schon seit Jahren.

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Mehr Lohn und gute Arbeit im öffentlichen Dienst!

27. April 2016  Betrieb & Gewerkschaft

DIE LINKE. Kassel steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten im öffentlichen Dienst und ihrer Gewerkschaften. Mit der Forderung nach einer sechs prozentigen Lohnerhöhung machen die Gewerkschaften deutlich, dass eine kräftige Erhöhung der Einkommen angebracht ist.

Durch die enorme Arbeitsverdichtung sind die Anforderungen an die Beschäftigten deutlich gestiegen. Gerade im öffentlichen Dienst hat es in den letzten Jahren einen erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen gegeben. Wir fordern die öffentlichen Arbeitgeber auf, ihre Forderung nach einer Kürzung der Altersvorsorge zurück zu nehmen. Das Niveau der gesetzlichen Rente ist durch die Kürzungspolitik der verschiedenen Bundesregierungen gesenkt worden. Das darf sich bei der Altersversorgung im öffentlichen Dienst nicht fortsetzen.

Lohnsteigerungen sind auch aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit dringend notwendig.Während die Reallöhne 2015 gerade einmal wieder das Niveau des Jahres 2000 erreichten, sind die Gewinne der Konzerne deutlich gestiegen. Vor diesem Hintergrund sollten keinerlei Zugeständnisse bei der Forderung nach 6% und 100 Euro mehr für Auszubildende gemacht werden. Der Bund verzeichnete18 Milliarden Euro Mehreinnahmen in 2015. Insofern kann nicht behauptet werden, es sei kein Geld da. Gleichzeitig verzichtet der Staat darauf, Spitzenverdiener und Superreiche vernünftig zu besteuern.

Auch die Forderungen nach unbefristeter Übernahme der Auszubildenden nach der Ausbildung und einem Ende der sachgrundlosen Befristung findet unsere Unterstützung. Nur unbefristete Beschäftigung sichert Menschen eine sichere Perspektive für ihr Berufsleben. Ein leistungsfähiger und auskömmlich finanzierter öffentlicher Dienst ist eine wesentliche Grundlage für ein soziales und demokratisches Gemeinwesen!

DIE LINKE. Kassel wünscht den Beschäftigten im öffentlichen Dienst für die Auseinandersetzung viel Kraft und Erfolg bei der Durchsetzung ihrer Forderungen.

Aufwertung statt Almosen

12. August 2015  Betrieb & Gewerkschaft

Rund 70% der ver.di-Mitglieder im Sozial- und Erziehungsdienst stimmten gegen die Annahme des Schlichterspruchs und für weitere Streiks in ihren Berufszweigen. DIE LINKE. Hessen begrüßt diese Entscheidung und zollt den Beschäftigten Respekt für dieses mutige und entschiedene Votum. Der schwache Schlichterspruch in diesem Tarifstreit war ein Schlag ins Gesicht für die berechtigte Forderung nach einer Aufwertung der sozialen Arbeit. Eine Lohnerhöhung von maximal 4,5 % für fünf Jahre entspricht noch nicht einmal dem Inflationsausgleich.

„Das sind Almosen statt einer Aufwertung dieser wichtigen gesellschaftlichen Arbeit“ so die Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen., Heidemarie Scheuch-Paschkewitz. „Wir werden die Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter im Sozial-und Erziehungsdienst in ihrem Arbeitskampf ohne Wenn und Aber weiter solidarisch unterstützen .