Solidaritätsarbeit

Solidarität mit den warnstreikenden Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst

Foto: https://www.flickr.com/photos/uwehiksch/ CC BY-NC-SA 2.0
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Kein ernstzunehmendes Angebot der Arbeitgeberseite ist dreist, erklären die LINKEN in Kassel-Land und -Stadt anlässlich der andauernden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Mit kraftvollen Warnstreiks in Hessen geben die Kolleginnen und Kollegen auf diese Verweigerungshaltung genau die richtige Antwort. DIE LINKE. Kassel steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, die jeden Tag Großartiges leisten und dafür endlich eine höhere Entlohnung und Wertschätzung verdient haben. DIE LINKE fordert ein gerechteres Steuersystem und eine höhere Besteuerung der Reichen und Vermögenden. Damit kann dann auch der öffentliche Dienst und die öffentliche Infrastruktur besser finanziert werden. Das wäre eine Politik im Sinne aller Menschen, die auf soziale Dienstleistungen, wie etwa Krankenhäuser, Kitas und die Abfallentsorgung angewiesen sind.

Die brummende Wirtschaft und steigenden Steuereinnahmen zeigen, dass die Forderungen von ver.di finanzierbar und vollkommen berechtigt sind. Von schönen Sonntagsreden können sich die Beschäftigten nichts kaufen. Wir unterstützen ausdrücklich, dass ver.di die unteren und mittleren Einkommen besonders in den Blick nimmt und hier für Verbesserungen streitet. Auch die Forderung nach einer deutlichen Erhöhung der Ausbildungsvergütung ist richtig.

Die Partei DIE LINKE in der Stadt und im Landkreis  Kassel unterstützt die Forderungen im öffentlichen Dienst solidarisch.

LINKE Kassel-Stadt solidarisiert sich mit dem Widerstand der YPG und YPJ in Nordsyrien und fordert ein Ende der Kriminalisierung in Deutschland

Kundgebung in Solidarität mit Afrin am Opernplatz
Kundgebung am Opernplatz

Die Lage im nordsyrischen Afrin spitzt sich in diesen Tagen dramatisch zu. Die türkische Armee hat zusammen mit islamistischen Verbündeten völkerrechtswidrig 300.000 sich noch in der Stadt befindenden EinwohnerInnen eingekesselt. Bisher sollen 300 ZivilistInnen ermordet und 700 verletzt worden sein, Tausende sind auf der Flucht. Die Region schlittert in eine humanitäre Katastrophe.

„Die Volksverteidigungskräfte YPG und die Frauenbefreiungskräfte YPJ verteidigen in Nordsyrien ein Gesellschaftsmodel, welches in einem Gebiet voller autoritären und islamistischen Regimen, eine fortschrittliche, geschlechterbefreite, basisdemokratische und Ethnien- und religionsübergreifende Alternative bietet.“, so Ilker Sengül, Stadtverordneter der Kasseler Linke. Ganzen Beitrag lesen »

Nein zum Krieg gegen Afrin!

Am 20. Januar 2018 begann die türkische Militäroffensive auf die kurdische Stadt Afrin. Afrin ist eins der Verwaltungszentren der kurdischen Region Rojava in Nordsyrien. Wir fordern den sofortigen Rückzug der türkischen Armee und aller islamistischen Söldnermilizen. Wir fordern den sofortigen Stopp aller deutschen Rüstungsexporte in die Türkei. Wir fordern einen Stopp aller Pläne, türkische Panzer mit Hilfe des Rüstungskonzerns Rheinmetall zu modernisieren. Wir fordern, dass die Bundesregierung klar und unmissverständlich diesen Krieg verurteilt und jegliche Beihilfe über NATO-Strukturen einstellt. Syrien braucht Frieden und Demokratie. Die Kurdinnen und Kurden in Syrien brauchen unsere Anerkennung und Solidarität.

Solidarisch mit der Besetzung der Villa Rühl, nun: “Unsere Villa”

07. Juni 2017  Solidaritätsarbeit
Der Eingang zu "Unsere Villa" mit Transparenten

DIE LINKE Kassel-Stadt solidarisiert sich mit der Besetzung der Villa Rühl in der Mönchebergstraße 42, die nun “Unsere Villa” heißt, und unterstützt das Projekt, dort ein soziales Zentrum für den Bereich Uni-Nordstadt-Wesertor einzurichten. Die kapitalistische Profitlogik führt im Wohnbereich dazu, dass immer weniger Wohnraum für mehr Menschen immer teurer wird. Das lehnen wir ab und begrüßen es deshalb, wenn nicht genutzter Wohnraum wieder nutzbar gemacht wird. Mehr Informationen sowie die Unterstützer*innenliste, auf der auch DIE LINKE Kassel-Stadt steht, sind hier zu finden. Außerdem spiegeln wir hier die Pressemitteilung unserer Rathausfraktion, die sich ebenfalls solidarisiert hat, und der wir uns anschließen:

Am vergangenen Samstag wurde ein leer stehendes Fabrikgebäude in der Mönchebergstraße 42 zur Gründung eines sozialen und kulturellen Zentrums besetzt. Das Gebäude befindet sich im Eigentum des Landes Hessen, steht jedoch seit vielen Jahren leer. Das Gebäude steht der Universität Kassel zur Verfügung.
Die Kasseler Linke begrüßt die Initiative zur Einrichtung einer in Kassel dringend benötigten Einrichtung eines soziokulturellen Treffpunktes im Kasseler Wesertor.
“In den vergangenen Jahre sind in Kassel gehäuft Treffpunkte selbstbestimmter sozialer und kultureller Initiativen geschlossen worden. Zu nennen sind vor allem die Kulturfabrik Salzmann oder das HAUS in der Mombachstraße. Räume, in denen sich Jugendliche und andere nach ihren eigenen Vorstellungen treffen können, um Konzerte, Bandproben, Filmvorführungen und soziales Miteinander zu organisieren, sind in Kassel kaum noch zu finden”, so Ilker Sengül, Kasseler Linke. Auch im Bereich bezahlbaren Wohnraums hat die Kasseler Linke immer wieder auf Defizite hingewiesen.
Daher halten wir das neu entstandene Projekt für schützenswert und fordern die Leitung der Universität dazu auf, mit den BetreiberInnen in konstruktive Verhandlungen über die zukünftige Nutzung im Sinne der Initiative “Unsere Stadt – unsere Villa” einzutreten.
Auch die Stadt Kassel in der Verantwortung
“Die Kasseler Linke setzt sich seit ihrem Bestehen für den Ausbau selbstbestimmter kultureller und sozialer Einrichtungen ein. Nicht nur im Jugendbereich fehlt es an solchen nicht kommerziellen Angeboten, die allen Interessierten offen stehen. Das neu entstandene Projekt bietet neben den genannten Nutzungen auch die Möglichkeit gemeinsamer Veranstaltungen und Unternehmungen mit bestehenden Kasseler Jungend- und Kultureinrichtungen. Daher sehen wir in der “Villa” einen möglichen Ausgangspunkt für die Entstehung eines neuen kulturellen Zentrums in einem sozial benachteiligten Stadtteil. Diese Chance sollte weder von der Unileitung, noch von der Stadt Kassel vergeben werden”, so Simon Aulepp, Stadtverordneter der Kasseler Linken.