Aktuelles

Meilenstein für Radentscheid erreicht

13. November 2018  Kommunales, Solidaritätsarbeit
Unterschriftenübergabe Radentscheid
Unterschriftenübergabe Radentscheid

21.781 Unterschriften haben die Initiator*innen des Radentscheids für Kassel gesammelt. Am gestrigen Montag wurden diese dann bei einer Kundgebung auf der Rathaustreppe an den OB Geselle und Verkehrsdezernenten Stochla übergeben. An diesem ungeheuren Kraftakt mit dem Ziel der Verbesserung der Radinfrastruktur in Kassel hat sich auch DIE LINKE aktiv beteiligt. Im Rahmen unserer Wahlkampfinfotische haben wir über sechs Wochen die Kasselerinnen und Kasseler angesprochen und über die Ziele des Radentscheids aufgeklärt sowie um Unterstützung durch eine Unterschrift gebeten. Die Resonanz war überwältigend. Wir gratulieren den Aktiven des Radentscheids für diesen ersten Etappensieg und hoffen, dass die Stadt Kassel vertreten durch ihren Magistrat nicht mit juristischen Winkelzügen versucht, die Durchführung einer Abstimmung zu verhindern.

Demo „Rechtsruck aufhalten – Repression zerschlagen“

Wir leben in Zeiten eines globalen Rechtsruckes. Ob in Deutschland, der Türkei oder zuletzt auch in Brasilien. Rechtsradikale Parteien und Bewegungen gewinnen an Stärke, menschenverachtendes Gedankengut, das einst noch Empörung auslöste, wird selbstbewusst geäußert und gehört zum politischen Alltag. Auch auf den Straßen wird Gewalt von Rechts immer präsenter.

Degegen will ein Bündnis aus mehreren Organisationen unter Beteiligung der LINKEN am Fr. den 9. November ab 16 Uhr vom Auestadion aus in Richtung des Halitplatzes demonstrieren.

 

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Fast 10.000 Stimmen bei der Landtagswahl für die soziale Opposition

02. November 2018  Kreisverband Kassel-Stadt

DIE LINKE Kassel-Stadt begrüßt das gute Abschneiden in den beiden Kasseler Wahlkreisen. David Redelberger, Mitglied im Kreisvorstand, stellt fest: “Wir haben mit einem bewegungsorientierten Wahlkampf punkten können und danken allen, die uns gewählt und unterstützt haben. Unser Versprechen: Wir machen unsere soziale Politik für die Mehrheit der Menschen auch nach der Wahl vor allem auf der Straße und nicht nur im Parlament.”, so Redelberger weiter.
Auch über das gute Abschneiden der beiden Kasseler Kandidaten freut sich die Partei. Jens Meyer, ebenfalls Mitglied im Kreisvorstand, erklärt: “Wir haben mit Violetta Bock und Torsten Felstehausen zwei ehrliche Aktivisten gehabt, die uns gut und kämpferisch nach außen vertreten haben. Umso besser, dass Torsten Felstehausen das auch in der nächsten Legislatur im Landtag zeigen kann. Egal ob in Stadt oder Land: Mit uns wird es eine lautstarke und aktive Politik geben, die nicht in Hinterzimmern stattfindet.”
“Im Namen des Kreisvorstandes möchten wir unserer nordhessischen Abgeordneten Marjana Schott anlässlich ihres Ausscheidens aus dem Landtag für deren Kampf um soziale Gerechtigkeit in Hessen und ihrer tatkräftigen Unterstützung des Kreisverbandes in den letzten zehn Jahren danken”, erinnert außerdem Kreisvorstandsmitglied Edith Pfaff-Schneider
DIE LINKE sieht ihren Platz auch in Zukunft an der Seite von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen. Redelberger dazu abschließend: “Die außerparlamentarische Bewegung hat auch weiterhin in uns ihren verlässlichen Partner im Parlament. Wir sind die soziale Opposition für Frieden, soziale Gerechtigkeit, Ökologie und Bildung. Sowohl die AfD als auch die künftige Regierung hat in uns ihren entschiedensten Gegner.”

Veranstaltung zur Novemberrevolution

Am 9. November jährt sich der Beginn der Novemberrevolution, die das Ende des Ersten Weltkrieges einläutete und die Rätemacht in Deutschland schuf, zum hundertsten Mal.

Innerhalb weniger Tage breitete sich im ganzen Land ein Aufstand der Arbeiter*innen und Soldaten aus, der zum Ziel hatte, den Kapitalismus zu stürzen und eine sozialistische Gesellschaft zu errichten. Ausgehend vom Kieler Matrosenaufstand eröffnete sich ein revolutionärer Prozess, der bis 1923 anhielt. Im ganzen Land gründeten sich Arbeiter- und Soldatenräte, basisdemokratische Komitees, die über Politik und Wirtschaft bestimmten, parallel zu den verknöcherten Strukturen des Kaiserreichs. Die Arbeiterklasse kämpfte für demokratische Mitbestimmung in allen Bereichen, für die Abschaffung der alten Eliten und die Sozialisierung der Schlüsselindustrien. Aber am Ende siegte die Konterrevolution und ertränkte die Revolution in Blut.

Am Vorabend zur Novemberrevolution vor 100 Jahren wollen wir

am Do. 8.November ab 19 Uhr

im Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Str. 72

diskutieren, was die Gründe für die Revolution waren, ihren Verlauf nachvollziehen und klären, was nötig gewesen wäre, um die Revolution zum Sieg über Krieg und Kapitalismus zu führen. Außerdem wollen wir einen Überblick über die damaligen Geschehnisse in Kassel geben. Referieren wird u.a. Winfried Wolf, Autor und Journalist aus Berlin

Eine Veranstaltung von DIE LINKE Kreisverband Kassel-Stadt

Herzlichen Dank!

01. November 2018  Allgemein, Kreisverband Kassel-Stadt
Danke!

Die vergangene Landtagswahl hat bei einem verbesserten Ergebnis von 6,3% für DIE LINKE vor allem zu einer Stärkung der Fraktion im Hessischen Landtag von 6 auf 9 Sitze geführt, darunter nun auch Torsten Felstehausen und Heide Scheuch-Paschkewitz als KandidatInnen mit Nordhessischer Verankerung. So können wir unsere Stimme noch lauter für bezahlbaren Wohnraum, für Armutsbekämpfung, für einen Ausbau des ÖPNV und ein sozial gerechteres Bildungswesen erheben – im Parlament und auf der Straße.

Über dem Landesschnitt haben wir in Kassel das Ergebnis um 2,5 Prozentpunkte auf 11,7 Prozent steigern können, was wir vor allem auch den starken Wahlkampfaktivitäten der Genossinnen und Genossen und dem Engagement unserer Direktkandidat*innen Violetta Bock und Torsten Felstehausen zu verdanken haben. Herzlichen Dank natürlich auch an alle Wähler*innen die uns so zahlreich ihr Vertrauen geschenkt haben.

Partisanen einer neuen Welt

Buchvorstellung und Diskussion mit Murat Cakir und Nikolaus Brauns am Freitag, den 9. November 2018 von 19:00 bis 22:00 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Str. 72

Die Geschichte der Linken in der Türkei ist hierzulande weitgehend unbekannt – zu Unrecht. Denn nur in wenigen Ländern kann auf einen so reichhaltigen Erfahrungsschatz an sozialen Kämpfen zurückgeblickt werden wie in der Türkei. Das Spektrum reicht von Streiks und Fabrikbesetzungen über den Guerillakampf bis zur spontanen Gezi-Park-Rebellion im Jahr 2013 und der Bildung von Volksräten zur Selbstverwaltung in kurdischen Städten. Doch eine Abhängigkeit von Sowjetrussland in den 20er-Jahren, Illusionen in das Militär in den 60er-Jahren, selbstzerstörerische Strömungskämpfe, Abgrenzungsschwierigkeiten gegenüber dem Kemalismus und eine Ignoranz gegenüber dem Selbstbestimmungsrecht der kurdischen Nation führten mehrfach zu tragischen Niederlagen.

Dieses Buch schildert den Werdegang der Linken und ihrer Organisationen vom ausgehenden Osmanischen Reich bis in die Gegenwart, in Wechselwirkung mit der politischen und sozioökonomischen Entwicklung des Landes. Es kann so auch als eine alternative Geschichte der Türkei gelesen werden. Einzelne Kapitel befassen sich mit dem Verhältnis von Arbeit und Kapital in der gegenwärtigen Türkei, der feministischen Bewegung und der kurdischen Freiheitsbewegung.

Eine Veranstaltung des Ortsverbandes DIE LINKE Kassel-Nord

Gregor Gysi kommt!

Gregor Gysi am 17.10 in Kassel

Am Mittwoch, den 17.10.2018 wird ab 19 Uhr der Vorsitzende der europäischen Linkspartei im Philipp-Scheidemann-Haus sprechen. Ebenso werden Janine Wissler und Jan Schalauske, die beiden SpitzenkandidatInnen der hessischen LINKEN für die Landtagswahl am 28.10. 2018, sowie Violetta Bock und Torsten Felstehausen, die Direktkandidat*innen für Kassel das Wort ergreifen.Der Eintritt ist frei.

Nachgereicht: Schön war’s. 600 Menschen im überfüllten Philipp-Scheidemann-Haus haben teilweise nur auf den Gängen den Worten von Gregor Gysi lauschen können. Für all diejenigen, die nicht mehr in den Saal gekommen sind, hier nochmal der Mitschnitt von Gregor Gysi bei seiner Rede.

Jan Schalauske am 6. Oktober in Kassel

„Mehr für die Mehrheit, weil zu viele zu wenig haben!“ Am 6. Oktober hat DIE LINKE in Kassel eine Wahlkampfkundgebung in der Innenstadt organisiert, auf der die Direktkandidat*innen Violetta Bock und Torsten Felstehausen und Jan Schalauske als Spitzenkandidat der Hessischen Linken für eine starke LINKE im Hessischen Landtag geworben haben.

Wer es verpasst haben sollte: hier die Redebeiträge als Video:

Landtagswahl am 28. Oktober

16. September 2018  Allgemein

Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Menschen an erster Stelle stehen, nicht die Profite von wenigen. Wir wollen, dass das Leben planbar wird und niemand Angst vor Altersarmut haben muss. Wir wollen eine Welt, in der mit Krieg keine Geschäfte gemacht werden können. Dafür muss sich vieles ändern in unserem Land – im Parlament, im Alltag und in den Köpfen. Gemeinsam können wir das schaffen.

In Hessen haben immer mehr Menschen immer weniger. Und ein paar wenige Menschen bekommen dafür immer mehr. Das muss sich ändern. Deshalb fordern wir: Mehr für die Mehrheit! Finden Sie auch? Dann sollten Sie am 28. Oktober DIE LINKE wählen. Werfen Sie doch hier einen Blick auf unser Programm. Unsere DirektkandidatInnen für Kassel stellen sich hier vor

Kommunale Tarifflucht in Kassel: Bittere Bilanz

13. September 2018  Betrieb & Gewerkschaft, Kommunales
Die Wertschätzung städtischer Beschäftigter ist nötig und möglich: Gesehen in Neuss, NRW

Seit gut zwanzig Jahren erleben wir in Deutschland zunehmend das Auslagern – auch als Outsourcing bekannt – öffentlicher Daseinsfürsorge und anderer kommunaler Dienstleistungen in privatwirtschaftliche Hände.

Das kapitalistische Mantra von der Kommune als Konzern, zeigt ihre Wirkung. Dabei geht es längst nicht mehr um das sogenannte „Public Private Partnership“-Modell, wonach die Kommunen öffentliche Aufgaben, Gebäude und Liegenschaften privatisieren und danach insofern nicht mehr Herr des Geschehens sind. Eine weitaus unbekanntere aber nicht minder problematische Spielart ist die Gründung von kommunalen aber betriebswirtschaftlich eigenständigen GmbHs. Kommunen gründen eine GmbH und statten diese mit einem Stammkapital aus. Dieses Modell ist in Kassel leider vermehrt zu beobachten. Ganzen Beitrag lesen »