Geflüchtete

Bilder vom Aktionstag am 18. März

19. März 2017  Frauen, Geflüchtete, Veranstaltungen

Am 18. März haben wir in Kassel auf dem Opernplatz für gleiche Löhne zwischen Männern und Frauen, Migrant*innen und hier Geborenen protestiert. Gleichzeitig haben wir uns gegen Abschiebung und für sichere Fluchtwege eingesetzt. Es war beeindruckend. Migrant*innen und Einheimische demonstrierten gemeinsam und zeigten sich gegenseitig solidarisch. Betroffene, die zum Teil nach Afghanistan abgeschoben werden sollen, sprachen über ihre Situation und solidarisierten sich gleichfalls mit dem Kampf für gleiche Löhne. Spontan wurden Übersetzungen auf Persisch organisiert. Wir machen weiter!

Veranstaltung zur Asyrechtsverschärfung am 9. Mai

Unter dem Titel “Fluchtursachen bekämpfen – nicht Flüchtlinge”- Was bedeutet die Asylrechtsverschärfung für die Flüchtlinge in der Region lädt der Kreisverband DIE LINKE am 9. Mai ab 19:00 Uhr in das Cafe Buchoase in der Germaniastr. 14. Zusammen mit Marjana Schott, Mitglied des hessischen Landtages und Axel Selbert als fachkundiger Rechtsanwalt wollen wir über die neue Gesetzeslage informieren und diskutieren.

Alle Betroffenen, in der Flüchtlingshilfe Tätige und Interessierte sind herzlich eingeladen sich daran zu beteiligen.

Katja Kipping am Infotisch

19. Februar 2016  Geflüchtete, Kommunales, Veranstaltungen

Die Bundesvorsitzende der LINKEN, Katja Kipping war heute zu Gast an unserem Infotisch in der Kasseler Innenstadt. In ihrer Rede waren vor allem die Situation der Geflüchteten und die Beseitigung von Fluchtursachen Thema. Aber auch zur Umverteilung und den geplanten Freihandelsabkommen TTIP konnte sie aus ihre parlamentarischen Arbeit im Bundestag berichten. Eine Vielzahl von Kasselerinnen und Kasselern waren gekommen und zeigten starkes Interesse auch an den Themen der Kasseler Linke für die kommende Kommunalwahl.

Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlinge!

13. Januar 2016  Allgemein, Geflüchtete

Veranstaltungshinweis des Studierendenverbandes DIE LINKE.SDS mit Christine Buchholz zum Thema Fluchtursachen.

DO, 21.01., 18 UHR
CAMPUS CENTER
SEMINARRAUM 3
UNI KASSEL, MORITZSTRAßE 18

Weltweit gibt es so viele Geflüchtete wie nie seit dem zweiten Weltkrieg. Nach den Vereinten Nationen (UNHCR) haben über 50 Millionen Menschen alles hinter sich gelassen. Tausende suchen in Europa ein besseres Leben. Tausende haben im Mittelmeer dabei einen grausamen Tod gefunden.

Wir müssen radikal umdenken – wo liegen die Ursachen der Flüchtlingskrise? Ganzen Beitrag lesen »

Wohnraum statt Leerstand – Demo mit 300 TeilnehmerInnen

13. Dezember 2015  Geflüchtete, Kommunales

300 Menschen sind gestern dem Aufruf des “Bündnis für dezentrales Wohnen für Geflüchtete und sozialen Wohnungsbau in Kassel” unter Beteiligung der LINKEN zur Demo vom Hugenottenhaus zum Halitplatz gefolgt. In Redebeiträgen wurde auf die Notwendigkeit der Bereitstellung guten und günstigen Wohnraums in Kassel für die hier lebenden Menschen hingewiesen. Das Hugenottenhaus ist ein Beispiel für das Wirken von Profitdenken im Bereich Wohnen. Noch bei der documenta13 als Ausstellungsraum genutzt, verfällt das Gebäude zunehmens. Und das, obwohl dringender Bedarf an Wohnraum in der Stadt existiert. Eigentümer ist eine Tochterfirma der Grand City Property (GCP), der deutschlandweit 23.000 Wohnungen und 100 Hotels gehören.

Wohnraum statt Leerstand! – Demo in Kassel am 12.12.

03. Dezember 2015  Geflüchtete, Kommunales

UnbenanntDeutschland im Herbst 2015: Bundesweit herrscht Notstandsrhetorik. Behauptet wird die „Flüchtlingskrise“ überfordere das Land. Das ist falsch: Das sogenannte „Problem der Flüchtlingsunterbringung“ ist Teil einer verfehlten Wohnraumpolitik. Betroffen sind Studierende, Menschen mit geringem Einkommen, Bezieher*innen von Transferleistungen, Rentner*innen, Alleinerziehende und Geflüchtete gleichermaßen. Selbstbestimmtes Wohnen darf nicht Privileg weniger werden! Unser Kampf um Wohnraum und gegen die Aushöhlung des Rechts auf Asyl  kann deshalb nur gemeinsam Erfolg haben! Kommt deshalb zur Demo

Sa.12.12. Start: 14 Uhr am Hugenottenhaus, Friedrichstr. 25 (2 Min Fußweg, Rathaus)

 

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“Winter is Coming” – Kundgebung für Geflüchtete

23. Oktober 2015  Geflüchtete, Kommunales, Veranstaltungen

Einige Fotos von der heutigen Kundgebung „winter is coming“ in Solidarität mit den Geflüchteten am Kasseler Opernplatz. Wir waren mit einem Infotisch der LINKEN vor Ort zusammen mit gut 100 AktivistInnen verschiedener Gruppierungen. In den Redebeiträgen u.a. der DGB-Jugend, der Initiative „Recht auf Stadt“, des Kasseler Friedensforums , der Flüchtlingsinitiative „Change Ihringshausen“ und Stadtverordneten Simon Aulepp (Kasseler Linke) wurden auf vielfältige Weise Fluchtursachen und die völlig unzureichende Unterbringung der Geflüchteten in der Region thematisiert.

 

Kundgebung gegen Missstände im Lager Calden

28. September 2015  Geflüchtete, Kommunales
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Protestierende treffen auf RP Lübke

Vor dem Regierungspräsidium am Steinweg haben heute ca. 50 Menschen unter Beteiligung von Mitgliedern der LINKEN und des Studierendenverbandes SDS ihren Unmut über die schlechten Lebensbedingungen der hier in Sammelunterkünften lebenden Geflüchteten zum Ausdruck gebracht. Im Verlauf der Kundgebung schlossen sich auch Geflüchtete aus der Erstaufnahmeeinrichtung in der Landesfeuerwehrschule dem Protest an.

Immer  wieder wurde in den Schilderungen erschreckend deutlich, unter welchen Bedingungen vor allem in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden 1500 Menschen untergebracht sind. Kritik wurde vor allem an der fehlenden Privatsphäre, der nicht für eine solche Menge an Menschen ausgerichtete Essensversorgung aber auch nicht vorhandenen hygienischen Mindeststandards geäußert. Ganzen Beitrag lesen »

Mo. 28.9 – Aufruf zum stillen Protest: Probleme der geflüchteten Menschen im Lager Calden

26. September 2015  Geflüchtete, Kommunales, Veranstaltungen

refugees-welcome_2Call for a silent protest: problems of the refugees in camp Calden

Am Montag, den 28.09.2015 um 14 Uhr findet vor dem Regierungspräsidium Kassel (Steinweg 6) eine Kundgebung statt. Diese Veranstaltung wird von einem Teil der Geflüchteten in Calden selbst organisiert. Diese wollen auf bestehende Missstände im Lager hinweisen. Bemängelt werden fehlende Informationen beispielsweise über die Länge des Aufenthaltes in Calden oder über Abläufe im Asylverfahren. Das Fehlen von Toiletten und Duschen in ausreichender Menge, die mangelnde Privatsphäre und die dürftige medizinische Grundversorgung sind weitere Missstände, auf die aufmerksam gemacht werden soll. Nicht zu letzt fürchten die Geflüchteten, dass die Unterbringung in den Zelten auch im Winter fortgeführt wird und sich die Umstände weiter verschlechtern.

Solidarisiert euch mit den Geflüchteten in Calden und in anderen Lagern! Ganzen Beitrag lesen »

Endlich dezentrale Unterbringung für Geflüchtete organisieren!

20. August 2015  Geflüchtete

Anlässlich der neuen Prognose zur Zahl der in Hessen ankommenden Geflüchteten erklärt Barbara Cárdenas, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Hessische Landesregierung hat im Bezug auf die Unterbringung geflüchteter Menschen viel zu lange gezögert. Obwohl mit hohen Zahlen Geflüchteter zu rechnen war, blieb sie abwartend und tatenlos. Das ist der Grund dafür, dass sie die Situation jetzt nicht in den Griff bekommt und die Geflüchteten in überfüllten Zelten ausharren müssen. Wir fordern die Landesregierung erneut auf, jetzt endlich alles zu tun, um die Bedingungen der Menschen zu verbessern!“

Schon jetzt bestimmten Krankheiten, Konflikte und Perspektivlosigkeit den Alltag der Menschen, so Cárdenas. Die Situation werde sich mit Blick auf den herannahenden Herbst und Winter und der damit verbundenen Kälte noch weiter verschärfen.

„Es muss endlich Schluss sein mit überfüllten Massenunterkünften und unerträglichen hygienischen Bedingungen mitten in Hessen. Was zuerst als Notlösung angekündigt worden war, ist trauriger, hessischer Standard bei der Erstaufnahme: Zelte. Sogar Kinder und Frauen werden in Gemeinschaftszelten untergebracht. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Asylsuchende haben ein Recht darauf, menschenwürdig untergebracht zu werden. Statt Massenunterbringung in Zeltlagern brauchen wir kleine, dezentrale Wohneinheiten in fester Bauweise – ohne Ausnahmen.“