Geflüchtete

Wohnraum statt Leerstand! – Demo in Kassel am 12.12.

03. Dezember 2015  Geflüchtete, Kommunales

UnbenanntDeutschland im Herbst 2015: Bundesweit herrscht Notstandsrhetorik. Behauptet wird die „Flüchtlingskrise“ überfordere das Land. Das ist falsch: Das sogenannte „Problem der Flüchtlingsunterbringung“ ist Teil einer verfehlten Wohnraumpolitik. Betroffen sind Studierende, Menschen mit geringem Einkommen, Bezieher*innen von Transferleistungen, Rentner*innen, Alleinerziehende und Geflüchtete gleichermaßen. Selbstbestimmtes Wohnen darf nicht Privileg weniger werden! Unser Kampf um Wohnraum und gegen die Aushöhlung des Rechts auf Asyl  kann deshalb nur gemeinsam Erfolg haben! Kommt deshalb zur Demo

Sa.12.12. Start: 14 Uhr am Hugenottenhaus, Friedrichstr. 25 (2 Min Fußweg, Rathaus)

 

Ganzen Beitrag lesen »

“Winter is Coming” – Kundgebung für Geflüchtete

23. Oktober 2015  Geflüchtete, Kommunales, Veranstaltungen

Einige Fotos von der heutigen Kundgebung „winter is coming“ in Solidarität mit den Geflüchteten am Kasseler Opernplatz. Wir waren mit einem Infotisch der LINKEN vor Ort zusammen mit gut 100 AktivistInnen verschiedener Gruppierungen. In den Redebeiträgen u.a. der DGB-Jugend, der Initiative „Recht auf Stadt“, des Kasseler Friedensforums , der Flüchtlingsinitiative „Change Ihringshausen“ und Stadtverordneten Simon Aulepp (Kasseler Linke) wurden auf vielfältige Weise Fluchtursachen und die völlig unzureichende Unterbringung der Geflüchteten in der Region thematisiert.

 

Kundgebung gegen Missstände im Lager Calden

28. September 2015  Geflüchtete, Kommunales
IMG_20150928_140904

Protestierende treffen auf RP Lübke

Vor dem Regierungspräsidium am Steinweg haben heute ca. 50 Menschen unter Beteiligung von Mitgliedern der LINKEN und des Studierendenverbandes SDS ihren Unmut über die schlechten Lebensbedingungen der hier in Sammelunterkünften lebenden Geflüchteten zum Ausdruck gebracht. Im Verlauf der Kundgebung schlossen sich auch Geflüchtete aus der Erstaufnahmeeinrichtung in der Landesfeuerwehrschule dem Protest an.

Immer  wieder wurde in den Schilderungen erschreckend deutlich, unter welchen Bedingungen vor allem in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden 1500 Menschen untergebracht sind. Kritik wurde vor allem an der fehlenden Privatsphäre, der nicht für eine solche Menge an Menschen ausgerichtete Essensversorgung aber auch nicht vorhandenen hygienischen Mindeststandards geäußert. Ganzen Beitrag lesen »

Mo. 28.9 – Aufruf zum stillen Protest: Probleme der geflüchteten Menschen im Lager Calden

26. September 2015  Geflüchtete, Kommunales, Veranstaltungen

refugees-welcome_2Call for a silent protest: problems of the refugees in camp Calden

Am Montag, den 28.09.2015 um 14 Uhr findet vor dem Regierungspräsidium Kassel (Steinweg 6) eine Kundgebung statt. Diese Veranstaltung wird von einem Teil der Geflüchteten in Calden selbst organisiert. Diese wollen auf bestehende Missstände im Lager hinweisen. Bemängelt werden fehlende Informationen beispielsweise über die Länge des Aufenthaltes in Calden oder über Abläufe im Asylverfahren. Das Fehlen von Toiletten und Duschen in ausreichender Menge, die mangelnde Privatsphäre und die dürftige medizinische Grundversorgung sind weitere Missstände, auf die aufmerksam gemacht werden soll. Nicht zu letzt fürchten die Geflüchteten, dass die Unterbringung in den Zelten auch im Winter fortgeführt wird und sich die Umstände weiter verschlechtern.

Solidarisiert euch mit den Geflüchteten in Calden und in anderen Lagern! Ganzen Beitrag lesen »

Endlich dezentrale Unterbringung für Geflüchtete organisieren!

20. August 2015  Geflüchtete

Anlässlich der neuen Prognose zur Zahl der in Hessen ankommenden Geflüchteten erklärt Barbara Cárdenas, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Hessische Landesregierung hat im Bezug auf die Unterbringung geflüchteter Menschen viel zu lange gezögert. Obwohl mit hohen Zahlen Geflüchteter zu rechnen war, blieb sie abwartend und tatenlos. Das ist der Grund dafür, dass sie die Situation jetzt nicht in den Griff bekommt und die Geflüchteten in überfüllten Zelten ausharren müssen. Wir fordern die Landesregierung erneut auf, jetzt endlich alles zu tun, um die Bedingungen der Menschen zu verbessern!“

Schon jetzt bestimmten Krankheiten, Konflikte und Perspektivlosigkeit den Alltag der Menschen, so Cárdenas. Die Situation werde sich mit Blick auf den herannahenden Herbst und Winter und der damit verbundenen Kälte noch weiter verschärfen.

„Es muss endlich Schluss sein mit überfüllten Massenunterkünften und unerträglichen hygienischen Bedingungen mitten in Hessen. Was zuerst als Notlösung angekündigt worden war, ist trauriger, hessischer Standard bei der Erstaufnahme: Zelte. Sogar Kinder und Frauen werden in Gemeinschaftszelten untergebracht. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Asylsuchende haben ein Recht darauf, menschenwürdig untergebracht zu werden. Statt Massenunterbringung in Zeltlagern brauchen wir kleine, dezentrale Wohneinheiten in fester Bauweise – ohne Ausnahmen.“