DIE LINKE – für ein soziales Europa

18. April 2019  Allgemein

Ende Mai sind rund 400 Mio. Menschen in den EU-Mitgliedsländern aufgefordert, zur Europawahl zu gehen.

Es hängt am 26. Mai auch von Ihrer Stimme ab, ob in das neue Europaparlament eine Interessenvertretung der Millionen Beschäftigten, Jugendlichen und RentnerInnen gewählt wird oder weiterhin Politik für große Konzernen und Superreiche gemacht wird. DIE LINKE steht für eine europäische Idee von sozialer Gerechtigkeit und internationaler Solidarität.

Hier gibt es unser Programm für die Europawahl:

https://www.die-linke.de/europawahl/start/

Ganzen Beitrag lesen »

Demo 6. April – “Solidarität statt Schlussstrich”

07. April 2019  Antifa/Antirassismus

Der Mord an Halit Yozgat vor 13 Jahren in einem Kasseler Internetcafé durch den faschistischen NSU ist immer noch nicht lückenlos aufgeklärt. Welche Unterstützung hat das rassistische Netzwerk dabei erhalten und in welcher Form war der Hessische Verfassungsschutz darin verstrickt? Die „Initiative 6.April“ hat heute auf der Demo „Solidarität statt Schlussstrich“ zusammen mit 500 Menschen unter Beteiligung der LINKEN der Mordserie gedacht und in mehreren Redebeiträgen u. a. den fehlenden Aufklärungswillen staatlicher Stellen kritisiert.

Warnstreik der Landesbeschäftigten in Kassel

26. März 2019  Betrieb & Gewerkschaft

Warnstreik der Landesbeschäftigten im Öffentlichen Dienst Hessens heute Morgen in Kassel unter Beteiligung der LINKEN. Wir unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften und wünschen einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen.

Wichtige zentrale Forderungen der Gewerkschaften sind u.a. die Aufnahme der vielen tausend studentischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte im Hochschulbereich in den Geltungsbereich des Tarifvertrages. Es muss endlich Schluss sein mit den unsäglichen Befristungen.

Außerdem ist genug Geld in Hessens Kassen, um den Angestellten, wie auch den Beamtinnen und Beamten, endlich eine angemessene Gehaltserhöhung zukommen zu lassen und die Nullrunde aus 2015 zusätzlich auszugleichen.

Mit der LINKEN zur #Saveyourinternet-Demo

12. März 2019  Allgemein

Bundesweit wollen am Samstag, den 23.3. Tausende gegen die geplante EU-Gesetzgebung zur Urheberrechtsreform protestieren. DIE LINKE Kassel-Stadt wird an dem Tag zu den Protesten nach Frankfurt am Main mobilisieren und bietet Interessierten an, zusammen für einem Unkostenbeitrag von 5 EUR mit der Bahn an- und dann auch wieder abzureisen. Um planen zu können, erbitten wir eine vorherige Anmeldung unter 0561/9201503 oder im Parteibüro in der Schillerstr. 21. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Abfahrtszeiten.

Im Zentrum der Kritik stehen die Artikel 11 und 13 der geplanten Verordnung sowie das geplante Vorgehen zur Durchsetzung. Mit den geplanten Änderungen des Urheberrechts besteht die berechtigte Sorge, dass Uploadfilter nicht nur urheberrechtlich geschütztes Material von der weiteren Verbreitung ausschließt. Insbesondere Kunstformen wie Satire oder Persiflagen können die Filter nicht richtig einordnen und könnten zukünftig von diesen geblockt werden.

Artikel 11 der geplanten Verordnung schützt nicht die Interessen der Autorinnen und Autoren, sondern die Verwertungsrechte der Medienkonzerne. Diese würden zu den großen Profiteuren der geplanten Reform gehören, da fünfzig Prozent der Urhebervergütungen direkt in die Kassen der Verlage fließen werden. 28 Jahre nach ‘Erfindung’ des Internets besteht die ernsthafte Gefahr, dass der virtuelle Raum vollständig kommerzialisiert wird. Und zudem eine Instanz geschaffen wird, die jeglichen Inhalt vor Veröffentlichung überprüft und ggf. sperrt.

Dagegen wollen wir am 23.3. protestierten. Schließt euch uns an.

Internationaler Frauenkampftag in Kassel

09. März 2019  Frauen

Heute waren wir mit der LINKEN in Kassel an verschiedenen Stellen in Kassel zum 8. März aktiv. Beginnend mit der Verteilung von Informationsmaterial am Klinikum, über einen Infostand am Opernplatz und zum Abschluss mit der Teilnahme an der Frauen- und Queerstreik Demonstration. Bis zu 500 Menschen fanden sich am Rathaus ein (teilweise auch zusammen mit Schüler*innen der “Fridays for future”-Klimaproteste) um sich zusammen für die Gleichstellung von Frauen, Männern und Queers einzusetzen.

Einhundert Jahre nach dem Erkämpfen des Wahlrechts haben Frauen immer noch nicht die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben wie Männer. Sie erhalten pro Arbeitsstunde durchschnittlich 21 Prozent weniger Geld als Männer und arbeiten fast doppelt so häufig im Niedriglohnsektor. Zeit für linken Feminismus!

Frauen- und Queers-Streik am Frauenkampftag in Kassel

08. März 2019  Allgemein

“Wenn wir streiken, steht die Welt still”, ist unser Motto. Wenn wir Frauen die Arbeit niederlegen, wird sich in diesem Land nicht mehr viel bewegen. Und damit meinen wir nicht nur jene Arbeit, für die wir Lohn kriegen, sondern vor allem auch all die unzähligen unbezahlten Stunden von Pflege-, Erziehungs- und emotionaler Arbeit. Nicht zu vergessen, unsere unverzichtbare ehrenamtliche soziale Arbeit, insbesondere von Seniorinnen. All diese Arbeit ist Arbeit und berechtigt uns Frauen zum Streik.

Wir wollen streiken!

Weil wir den gleichen Lohn verdient haben wie unsere Männer, Brüder und Väter. Weil wir uns nicht länger für den Hauptteil der Hausarbeit verantwortlich fühlen. Weil wir nicht mehr zulassen, dass uns Gewalt angetan wird, dass wir begrapscht oder missbraucht werden. Weil wir nicht einsehen, warum wir unterschiedliche Rechte haben sollen, nur weil manche von uns einen deutschen Pass besitzen und andere nicht. Weil wir nicht mehr hinnehmen, dass die Pflege- und Erziehungsjobs so schlecht entlohnt werden. Weil wir selbst entscheiden wollen, wann und ob wir schwanger werden – und auch, ob wir eine Schwangerschaft abbrechen. Weil wir es für eine Frechheit halten, dass Ärztinnen und Ärzte, die über Abtreibungen informieren, bestraft werden. Es reicht – wir streiken!

Als LINKE rufen wir alle Frauen dazu auf, sich am 8. März den zahlreichen Demonstrationen anzuschließen und sich an den vielseitigen Frauenstreikaktivitäten zu beteiligen.

Auch in Kassel wird es einen Frauen- und Queers-Streik geben!

Von 11-15 Uhr wollen wir uns vor dem Rathaus versammeln, austauschen und Pläne für die Zukunft der Streikbewegung machen! Es wird Workshops, Musik und einen Platz zum Ausruhen für die Streikenden geben. Für Kinderbetreuung wird gesorgt.

Von 17-19.30 Uhr wird dann eine Demo zum Internationalen Frauentag (Start vor dem Rathaus) starten.Für eine gerechte Gesellschaft ohne Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion, Sexualität oder Arbeitstätigkeit!

Ob am Arbeitsplatz oder zu Hause, indem Frauen alle dort anfallenden Arbeiten an Männer abgeben und damit eine gerechte Arbeitsverteilung zur Debatte stellen. Männer rufen wir dazu auf, Frauen am 8. März bei ihren Streikaktivitäten zu unterstützen.

Ganzen Beitrag lesen »

“Die Grüne Lüge” – Ist Klimarettung im Kapitalismus möglich?

Am Freitag den 22. März lädt der Kreisverband DIE LINKE Kassel-Stadt und Linksjugend [‘solid] ab 19 Uhr zu einer Vorführung des Films “Die Grüne Lüge” mit anschließender Diskussion in das Café Buch-Oase in der Germaniastr. 14 in Kassel ein. Der Eintritt ist frei!

Immer wieder gibt es Versuche, Umweltzerstörung durch Förderung „grüner Industrie“ entgegenzuwirken. Auch versuchen viele Menschen, durch bewusstes Einkaufen und ökologischen Konsum ihren Beitrag zu leisten. Doch wie wirkungsvoll ist eine Änderung des individuellen Konsumverhaltens? Ist Kapitalismus ohne Umweltzerstörung möglich? Wie kann umweltschädliche Produktion beendet werden, ohne dass Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren?

Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können.

Komm vorbei – schau und diskutier mit!

Türkische faschistische Bewegungen und ihre Strukturen in Kassel


Während neonazistische und rechte Strukturen wie die der NDP, der AfD, der Identitären Bewegung oder dem 3. Weg den meisten ein Begriff ist, sagen vielen Menschen faschistische Gruppierungen wie die der Grauen Wölfe, Milli Görüs oder ATB dagegen kaum etwas. Doch vor dem Hintergrund, dass die Grauen Wölfe mit ca. 18.000 Mitgliedern die mitgliederstärkste faschistische Gruppierung in Deutschland ist, mit einer stramm nationalistischen, rassistischen und islamistischen Ideologie, ist es längst fällig und notwendig, sich verstärkt auch mit ihnen auseinanderzusetzen.

Die politische Arbeit türkisch-islamistischer Faschisten zielt anders als bei der deutschen Rechten nicht auf das Wirken in die politische Öffentlichkeit, sondern vollzieht sich vielmehr als Agitation innerhalb der türkischen Community. Wenn diese Verbände in die Öffentlichkeit treten, dann als Ansprechpartner in Sachen Interkulturalismus oder Religion und einer überall zutage tretenden Doppelstrategie: Nach außen wird sich für Toleranz, Vielfalt und Nebeneinander eingesetzt und nach innen wird die rassenideologische, expansionistische und nationalistisch-islamistische Ideologie gepredigt.

Auch in Kassel treiben diese Gemeinden und Strukturen ihr Unwesen, drangsalieren Kurd*innen und linke Türkeistämmige oder nehmen gar Platz in dem von der Stadt Kassel organisierten „Kasseler Rat der Religionen“ ein.

Ilker Sengül gibt als Stadtverordneter der Kasseler Linke

am Do. den 7. März ab 19 Uhr
im Philipp-Scheidemann-Haus in der Holländischen Str. 72

einen Einblick in die Strukturen der türkisch-faschistischen und islamistischen Szene in Kassel. Der Vortrag behandelt im ersten Teil die ideologische Basis der verschiedenen Organisationen, die den Grauen Wölfen zugerechnet werden (ADÜTDF, ATIB, ATB) und zwei weiterer Vereine, die ideologisch ähnliche Konzepte an den Tag legen (IGMG, DITIB). Anschließend werden die Umtriebe der Verbände in Kassel in den Fokus genommen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

“Die Bewegung der Gelben Westen und der Kampf um Frankreich”

29. Januar 2019  Internationales, OV Kassel-Nord

Die Bewegung der Gilets Jaunes („Gelbwesten“) begann im Herbst mit Protesten gegen geplante Benzinpreiserhöhungen. Schnell weitete sie sich jedoch aus zu einer Massenbewegung gegen die gesamte neoliberale Reformpolitik des 2017 gewählten Präsidenten Emmanuel Macron.

Bei der Betrachtung der aktuellen sozialen Kämpfe in Frankreich stellen sich für uns viele Fragen: Worin besteht die soziale Basis der Gilets Jaunes und wohin treibt die Bewegung? Woher kommt die große Wut, die sich bei den Protesten immer wieder entlädt? Gibt es eine reale Perspektive der Verknüpfung ihrer Proteste mit den zeitgleich angelaufenen Protestbewegungen der SchülerInnen und Studierenden gegen den neoliberalen Umbau des Bildungssystems sowie mit den Protestaktionen der Gewerkschaften? Warum bleibt es bislang angesichts der gesellschaftlichen Erschütterungen in Frankreich so auffällig ruhig in den Banlieus der großen Städte, wo es in den letzten 20 Jahren immer wieder große Riots gegeben hatte? Sind die Gilets Jaunes mit ihrer scheinbaren politischen Unbestimmtheit ein letztes Rückzugsgefecht der großen Bewegungen der französischen ArbeiterInnenklasse oder politisiert sich hier eine neue Generation von rebellischen Lohnabhängigen?

Der Ortsverband Kassel-Nord der LINKEN lädt am Mittwoch, den 13. Februar ab 19 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus in der Holländischen Str. 72 zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Sebastian Chwala ist Politikwissenschaftler aus Marburg, der die Bewegung seit Anbeginn genau beobachtet und viele Materialien aus Frankreich dem deutschsprachigen Publikum zur Verfügung gestellt hat. Er hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, bei uns über die Gilets Jaunes und ihren Hintergrund zu referieren, unsere Fragen dazu zu beantworten und die politischen Perspektiven der Bewegungen in Frankreich mit uns zu diskutieren.

Hauptversammlung des Ortsverbandes Kassel-Nord

23. Januar 2019  OV Kassel-Nord

Die Partei DIE LINKE in Nord (Holland) bilanzierte bei ihrer Jahreshauptversammlung am 21.1. die Arbeit des Ortsverbandes im vergangenen Jahr und wählte turnusgemäß einen neuen SprecherInnenrat. Einstimmig als Sprecher der Nordstadtlinken wiedergewählt wurden Steven Lavan und Lutz Getzschmann, ebenfalls mit einstimmigem Ergebnis neu in den SprecherInnenrat gewählt wurde Maximilian Kirsten. Im weiteren Verlauf der gutbesuchten Versammlung wurde der Ausgliederung der Mitglieder des neu gegründeten Ortsverbands Rothenditmold aus der bisher gemeinsamen Parteiorganisation im Kasseler Norden zugestimmt und ein vorläufiger Arbeitsplan für 2019 beschlossen. Bekräftigt wurde der Wille zur weiterhin engen Zusammenarbeit der nunmehr zwei eigenständig organisierten Ortsverbände der LINKEN in den nördlichen Stadtteilen Kassels.