Mobilität für alle – umweltfreundlich und sozial!

09. Februar 2021  Kommunales, Umwelt & Klima

Mobilität für alle – umweltfreundlich und sozial!
Was das konkret heißt, wollen wir in einer Online-Veranstaltung am Sonntag, 14.Februar. ab 17:00h vorstellen und diskutieren. Es geht um Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, in Fuß- und Radwege. Hier wird das Geld gebraucht, das beim Bau neuer Autobahnen in die Zerstörung von Natur fließt und den Weg aus der Klimakrise zubetoniert. Wir wollen eine Abkehr von der autofixierten Mobilität, bei der niemand im Dorf versauern muss.Mit dabei: Sabine Leidig (MdB), Violetta Bock (Stadtverordnete Kassel), Dietmar Schnell (Kreisfraktion Vogelsberg) und Sandra Weiershäuser-Kullick
Moderation: Heidemarie Scheuch-Paschkewitz

https://www.facebook.com/events/254899762702829/

Solidarität mit Opfern rechten Terrors – Kundgebung am 28.1.

Kundgebung am Do. 28.1. ab 15 Uhr auf der Rathaustreppe

Am 28. Januar 2021 ergehen die Urteile im Prozess gegen Stephan Ernst und Markus H. im Mordfall Lübcke vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/ Main. Die juristische Auseinandersetzung findet damit einen ersten Abschluss. Wie diese auch ausfallen werden: Wir stehen an diesem Tag solidarisch mit den Opfern und Betroffenen rechten Terrors und rechter Gewalt!

Denn: viele Fragen sind in dem Prozess offen geblieben; etwa die nach den im Hintergrund wirkenden Neonazistrukturen in Nordhessen oder nach der Rolle der Sicherheitsbehörden.

Deshalb gilt: auch nach dem Gerichtsurteil kann es keinen Schlussstrich bei der Aufklärung geben. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, unterstützen wir den Aufruf zur Kundgebung auf der Rathaustreppe Kassel: “Solidarität mit den Betroffenen rechten Terrors – kein Schlussstrich bei der Aufklärung“.

In kurzen Statements werden Vertreter*innen Kasseler Initiativen, des DGB, von Fridays for Future, der VVN und ein Mitglied des Untersuchungsausschusses Position beziehen. Ein Vertreter der Kirchen ist angefragt. Bitte beachtet die aktuellen Corona-Abstandsregeln und das Tragen einer Schutzmaske!

https://www.facebook.com/events/262606345224103

Digitaler Wahlkampfauftakt

Wir wollen alle Interessierte herzlich zu unserem digitalen Wahlkampfauftakt am Donnerstag, den 28.01. um 18:30 einladen.

Am 28.01. läuten wir mit einer knackigen und kurzweiligen Onlineveranstaltung die letzten sechs Wochen bis zur Kommunalwahl ein. Wir informieren über unsere Schwerpunkte, aber auch darüber, wie man aktiv werden kann. Denn eine Stadt für alle – das schaffen wir nur mit Aktiven, Initiativen und den Menschen dieser Stadt. Außerdem planen wir ein paar Überraschungen, damit es nicht langweilig wird.

Also trag dir den 28.01.2021 ab 18:30 Uhr in den Kalender ein. Der Zoom-Link zur Veranstaltung gibt es hier:

Auf unserer Internetseite zur Kommunalwahl kann man unser Programm und unsere Kandidat*innen zur Stadtverordnetenversammlung und diesmal auch unsere acht Ortsbeiratskandidaturen kennenlernen: https://kommunalwahl.die-linke-kassel-stadt.de


Auch für 2021: Haltung, Mut und Solidarität

31. Dezember 2020  Allgemein

Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und ein frohes neues Jahr!Das Jahr 2020 hat uns viel abverlangt. Doch das kommende Jahr bietet die Chance auf einen Neustart. Gemeinsam kämpfen wir für ein besseres Morgen – mit Haltung, Mut und Solidarität.

Corona an den Schulen – Was macht die Stadt?

08. Dezember 2020  Bildung/Jugend, Veranstaltungen

Die Infiziertenzahlen halten sich auf einem erschreckend hohen Niveau – im Alltag werden dagegen viele Maßnahmen und Einschränkungen getroffen. In der Schule hingegen merkt man davon kaum etwas. Zwar findet der Unterricht mittlerweile in den meisten Orten mit Maske statt, doch der Klassenraum scheint der einzige Ort zu sein, wo sich 30 Haushalte mit wenig Abstand treffen dürfen. Die Räume werden zwar regelmäßig gelüftet, kühlen dadurch aber auch soweit ab, dass Unterrichtsstörungen vorprogrammiert sind. Statt Luftfiltergeräten bekommen die Schulen Infoflyer zum richtigen Lüften sowie vereinzelte CO2-Ampeln. Von verschiedenen Seiten, auch von der Kasseler Linken, wird das Wechselmodell, also die geteilten Klassen, für die Schule gefordert, um den Gesundheitsschutz in den Schulen zu gewährleisten. Die Initiative unverantwortlich.org hat mittlerweile zum Online-Schulstreik aufgerufen, um Verbesserungen einzufordern.

Die Fraktion der Kasseler Linke lädt ein zur Diskussion: Wie geht die Stadt Kassel als Schulträgerin mit der Corona-Situation um? Wie ist die Situation vor Ort, an den Schulen?
An welchen Stellen muss gehandelt werden?

Es diskutieren:

  • David Redelberger, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion Kasseler Linke
  • Ein*e Vertreter*in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
  • Kassel-Stadt, die in einer vielbeachteten Petition an den Kultusminister das
    Wechselmodell gefordert hat
  • Ein*e Vertreter*in der Schüler*innen-Initiative unverantwortlich.org, die
    sich für schärfere Hygieneregeln an Schulen stark macht

Die Veranstaltung findet online per Zoom statt: https://us02web.zoom.us/j/83472441060…

DIE LINKE in Kassel stellt Liste für Kommunalwahl auf

28. November 2020  Allgemein

Die Partei DIE LINKE Kassel-Stadt hat am Donnerstag, den 26. November, ihre Listen für die Kommunalwahl 2021 aufgestellt. Bei der Versammlung im Tagungszentrum Kulturbahnhof wählten die Mitglieder eine Liste von 30 Personen für die Stadtverordnetenversammlung. Neben vielen erfahrenen Stadtverordneten kommt die Verjüngung der Partei in den letzten Jahren auch auf der Liste zum Ausdruck. Die Hälfte der Plätze sind dabei mit Frauen besetzt. Nach einem mehrmonatigen Prozess wurde zwei Wochen zuvor das Kommunalwahlprogramm der LINKEN beschlossen.

Neue Listen für Ortsbeiräte

Ein neuer Arbeitsschwerpunkt der Partei ist die Basisarbeit in den Ortsbeiräten. Nachdem man zur letzten Wahl allein in Nord-Holland antrat, wurden nun Kandidaturen in sieben weiteren Stadtteilen beschlossen. Darunter sind: Bad Wilhelmshöhe, Harleshausen, Jungfernkopf, Kirchditmold, Rothenditmold, Vorderer Westen und Wesertor.

Ergebnis der Listenaufstellung für die Stadtverordnetenversammlung

1. Violetta Bock

2. Lutz Getzschmann

3. Stephanie Schury

4. Kai Boeddinghaus

5. Miriam Hagelstein

6. Mirko Düsterdieck

7. Tabea Milena Mößner

8. Mark Bienkowski

9. Sabine Leidig

10. David Redelberger

11. Anna Luisa Sümmermann

12. Ali Timtik

13. Jenny Schirmer

14. Manuel Klaus Brauner

15. Petra Aulepp-Wulff

16. Frank Habermann

17. Hannah Windisch

18. Steven Lavan

19. Edith Pfaff-Schneider

20. Axel Garbelmann

21. Patrycja Szyga

22. Martin Gertenbach

23. Marianne Bolbach

24. Can Bali

25. Mirka Schulze

26. Kai Wolfram Sonntag

27. Soumya Belabed

28. Kilian Schüler

29. Nancy Herold

30. Simon Aulepp

Gute Löhne für die Held*innen des Alltags!

20. Oktober 2020  Betrieb & Gewerkschaft

Für 2,3 Millionen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst werden derzeit neue Tarifverträge verhandelt: Kranken- und Altenpfleger*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Beschäftigte in Schwimmbädern, Gesundheitsamt, Müllentsorgung usw. Die Gewerkschaft ver.di fordert 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens 150 Euro im Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten. 30 Jahre nach der Wende soll endlich die Arbeitszeit im Osten an den Westen angeglichen werden.

Die Arbeitgeber haben bisher ein völlig unzureichendes Angebot vorgelegt: Jährlich nur 1,0 bis 1,5% Gehaltssteigerungen bei einer Laufzeit von 36 Monaten. Ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Von »Respekt« für die Held*innen der Corona-Krise kann keine Rede sein. Applaus gab es bei Corona viel, auch von der Regierung. »Danke« muss heißen: Mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen. Die Arbeitgeber schätzen, dass die höheren Löhne insgesamt 5,7 Milliarden Euro kosten. Noch im Juni sind aus diesen Kassen 130 Milliarden Euro Corona-Hilfe für die Unternehmen gezahlt worden. 20 Milliarden Euro hat sich die Bundesregierung die zeitweise Absenkung der Mehrwertsteuer kosten lassen. Es ist nicht einfach »kein Geld« da. Es soll nur nicht für bessere Arbeit in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schwimmbädern und bessere Versorgung in den Kommunen ausgegeben werden

DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft im öffentlichen Dienst! Gerade erst in der Corona-Krise haben wir erlebt, wie wichtig viele der Dienstleistungen für unsere Gesellschaft sind. Die Beschäftigten haben vielfach ihre Gesundheit riskiert, um für uns das Leben am Laufen zu halten. Jetzt ist es Zeit zu zeigen, dass Wertschätzung mehr ist als heiße Luft. Gute Arbeit, guter Lohn und ausreichend Personal im öffentlichen Dienst bedeutet bessere Dienstleistungen und ein gutes Leben für alle. Es geht auch um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Gesundheitswesen und im Sozial- und Erziehungsdienst. Ob in der Altenpflege, im Krankenhaus, Psychiatrie, Behindertenhilfe oder in den Kitas: Die verantwortungsvolle Arbeit am und mit Menschen hat ihre Würde und ihren Preis.

Kundgebung: Gemeinsam LAUT für menschenwürdige Verhältnisse

29. September 2020  Allgemein, Veranstaltungen

Wir finden es reicht! Wir wollen etwas ändern und dafür brauchen wir euch! Ein Coronapaket nach dem nächsten wird geschnürt, aber für diejenigen, die auf Leistungen nach dem SGB II, SGB XII, AsylbLG, Wohngeld etc., angewiesen sind, gibt es nichts bis Krümel. Die angekündigte Erhöhung des Regelsatz ist lächerlich. Alleinstehende erhalten 14 Euro mehr, Kinder zwischen 6 und 13 Jahren gerade mal 1 Euro mehr.

Wir ziehen daher am Mittwoch, den 30.9.2020 ab 16 Uhr vor das Jobcenter Kassel, Lewinskistraße 4


Wir fordern:

  • Genug Geld zum Leben: Erhöhung des Regelsatz
  • Schluss mit der Schikane: Aussetzen aller Sanktionen
  • Menschenwürdig leben heißt menschenwürdig wohnen: Übernahme der vollen Miete, Erhöhung der Kosten der Unterkunft
  • Menschenwürdige Behandlung statt Diskriminierung

Wo: Mittwoch 30.9.2020 / 16 Uhr / Jobcenter Kassel


Hartz IV betrifft uns alle – schneller als so manche*r denkt
Veranstalter*innen: Rothe Ecke, Solidarische Erwerbsloseninitiative Kassel, Initiative Nahverkehr für alle
weitere UnterstützerInnen: DIE LINKE Kreisverband Kassel-Stadt und Ortsverband Kassel-Nord, ISO, Solidarity City

Burghardt Hollstein verstorben

22. September 2020  Kreisverband Kassel-Stadt

Unser Genosse Burghardt Hollstein am Samstag nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren verstorben. Burghardt war seit über 50 Jahren in der organisierten Arbeiterklasse aktiv und wurde 2016 Mitglied in der LINKEN – auch als Teil des Kreisvorstandes. Die Arbeit der AG Betrieb & Gewerkschaft und auch des Ortsverbandes Kassel-West hat er aktiv begleitet.

Gemäß dem berühmten Satz von Karl Marx „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern“ hat er immer für das Ziel einer besseren Welt, für den Sozialismus gekämpft. Klassenstandpunkt und Internationalismus waren dabei immer seine Richtschnur. Für ihn war klar, dass der Marxismus eine lebendige Methode ist, um die Gesellschaft zu verstehen und zu verändern. Dass selbstständiges, kritisches Denken und Handeln notwendig ist, um eine Kraft aufzubauen, die den Kapitalismus abschaffen kann.

Seine Meinung vertrat er bisweilen vehement, war dabei aber alles andere als verbohrt. Wir behalten ihn in Erinnerung als einen humorvollen, optimistischen und immer hilfsbereiten Menschen mit einem sehr großen Herzen.

Der Tod von Burghardt reißt eine riesige Lücke, menschlich wie auch politisch. Unser Mitgefühl gehört seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn. Wir wünschen ihnen und allen, die Burghardt kannten, Kraft in dieser schwierigen Zeit.

Krankenhausbettenaktion: Für ein solidarisches Gesundheitssystem

21. September 2020  Gesundheit

Straßenaktion mit Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag

am Do. den 24.9. 13 Uhr , Start der Demonstration am Opernplatz in Kassel

In der Krise reicht das Klatschen nicht aus! Wir fordern die Anhebung der Löhne um dauerhaft 500€ mehr für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern.Wir fordern ein solidarisches Gesundheitssystem in öffentlicher Hand. Die Privatisierung von Krankenhäusern muss zurückgenommen werden, Krankenhauskonzerne gehören zurück in die öffentliche Hand! Jeder Mensch braucht eine individuelle Behandlung, daher muss die Finanzierung über das Fallpauschalensystem beendet werden.

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